Gastfamilie – Hund, Katze & co. zuhause betreuen

von Dez 14, 2019Tiersitter

Die beliebteste Betreuungsform für Hunde, Katzen und Kleintiere während des Urlaubs ist die Gastfamilie. Hier lebt das Tier für eine längere Zeit direkt beim Tiersitter zuhause. Der Tiersitter kümmert sich dann 24 h am Tag um das Tier, als wäre es sein eigenes.

Wenn der Besitzer und Sitter sich dazu entschließen, das Tier in einer fremden Wohnung unterzubringen, wird es Zeit, sich um ein paar wichtige Details zu kümmern, damit es zu keinen Problemen und Missverständnissen zwischen Sitter, Besitzer und Tier kommt. Wir zeigen dir, worauf du als Tiersitter bei einem Gasttier achten musst.

Eigene Tiere und das Gasttier

Wenn du eigene Tiere hast, solltest du sicher gehen, dass dein Haustier und das Gasttier miteinander harmonieren. Bereits während des Meet & Greets sollten die Tiere, sich ein bisschen beschnuppern, Kontakt aufnehmen und, je nach Tierart, miteinander spielen. Wenn sich ein Tier zu Beginn etwas zurückzieht oder skeptisch ist, ist das lange kein Grund zur Sorge. Vorsichtige Annäherungen sind völlig normal.

Schließlich liegt es aber an Besitzer und Sitter zu erkennen, ob und in wieweit die Tiere sich miteinander verstehen oder ob ein erhöhtes Gefahren- bzw. Streitpotential vorliegt. Es ist wirklich wichtig, dass die Tiere sich gut verstehen, damit die Zeit für das Gasttier angenehm und für dein Haustier nicht zu stressig wird.

    Schlafplatz des Tieres

    Es gibt wenig schönere Dinge als einen geruhsamen Schlaf und auch ein Tier freut sich über einen sicheren, warmen und weichen Schlafplatz. Ausschlaggebend für die Wahl des Schlafplatzes ist natürlich in erster Linie die Tierart. Bei Nagern, Vögeln, Reptilien oder anderen Tieren, die in einem Käfig bzw. Terrarium leben, gibt es natürlich wenig Spielraum. Käfige und Terrarien sollten an Wänden oder in Ecken platziert werden und je nach Tierart erhöht und ohne Zugluft stehen. Anders ist es bei Hunden und Katzen, die freier in ihrer Schlafplatzwahl sind. Hier bieten sich die eigenen Körbchen und Decken an. Diese werden in geschützten, ruhigen Ecken platziert. 

    Es kommt jedoch auch ein bisschen darauf an, wo das Tier normalerweise zuhause schläft und wie es dort eingerichtet ist. Außerdem ist es natürlich auch eine Sache deines Platzes, inwieweit du die Möglichkeiten hast, dem Tier einen ähnlichen Schlafplatz zu bieten.

    Fütterung des Tieres

    Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen und das gilt natürlich auch für unsere vierbeinigen Freunde. Bei einem Tier ist es wichtig, keine Experimente einzugehen, sondern bereits bekanntes Futter bereitzustellen. Ansonsten kann es schnell zu gesundheitlichen Komplikationen kommen. Meist wird der Besitzer dir das Futter sowieso gemeinsam mit dem Tier bringen oder du bekommst eine Liste mit den genauen Produkten und ein bisschen Geld, um diese zu kaufen.

    Weitere wichtige Informationen sind die Fütterungszeiten, die Fütterungsmengen und Besonderheiten in Bezug auf die Gesundheit oder Fitness des Tieres. All diese Punkte müssen definitiv mit dem Besitzer abgesprochen werden. Was du als Tiersitter zudem mit dem Besitzer klären solltest, erfährst du in unserer Checkliste für Hundebetreuung.

    Tierbesitzer informieren

    In unserer heutigen Zeit sind wir per Smartphone, WhatsApp, SMS, E-Mail, Skype etc. so gut wie immer erreichbar. Das kann ein Fluch sein, aber in einigen Situationen auch ein Segen. Für viele Besitzer ist es nicht leicht, jemanden Unbekannten sein Tier anzuvertrauen. Das ist ja auch irgendwie verständlich, denn Tiere sind sehr emotional besetzt. 

    Wir sind der Meinung, dass du dich mit dem Besitzer immer auf eine gewisse Art kurzschließen und ihn regelmäßig informieren solltest. Sowohl Bilder, Videos, kurze Nachrichten oder ein etwas detaillierterer Tagesablaufplan können je nach Art, Dauer und Intensität gesendet werden. Kläre die genauen Details einfach mit dem Besitzer und natürlich spricht nichts dagegen mit schönen Bildern vom Gassi gehen oder besonderen Informationen auch zwischendurch mal eine Meldung abzugeben.

    Je besser du kommunizierst und dem Besitzer ein tolles Gefühl während deiner Abwesenheit gibst, desto höher ist die Chance, dass er wieder auf dich zurückkommt und dich erneut für die Tierbetreuung bucht. 

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