Vom eierlegenden Osterhasen und dem Geheimnis der Hennen

von Apr 2, 2020Sonstiges

Auch wenn das Coronavirus dieses Jahr Ostern einschränken wird – kein anderes Fest ist so von Tieren geprägt wie dieses. Der Osterhase ist fester Bestandteil von diesem christlichen Fest und versteckt seine bunt bemalten Eier im Garten.

Doch warum kommt überhaupt ein Hase an Ostern? Und was hat es mit den bunten Eiern auf sich? All das und viele andere interessante Fakten über den Osterhasen und seine Ostereier erfahrt ihr in diesem Artikel!

Warum kommt der Osterhase und warum bringt er Eier?

Die genaue Herkunft des Osterhasen ist umstritten, aber die verbreitetste Erklärung ist folgende. In der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern verzichten Christen auf vieles und leben enthaltsam. Ostern ist das Fest der Auferstehung und der Hase gilt als Symbol des Lebens. Er ist ein Meister im Kinderkriegen und steht für Fruchtbarkeit und Nachwuchs. 
Doch warum bringt der Osterhase jetzt ausgerechnet Eier? Zum einen symbolisieren Eier, ähnlich wie der Hase, Fruchtbarkeit und ihn ihnen beginnt jedes Leben. Zum anderen galten Eier im Mittelalter als Zahlungsmittel, womit Bauern die Pacht beglichen haben. Vor allem in der Fastenzeit konnten sie diese Eier sammeln und zu Ostern abgeben.

Vom Ostervogel zum Osterhasen – Tiere rund um Ostern

Heute ist der Osterhase in allen Köpfen von Kindern und Erwachsenen. Doch das war nicht immer so. In 1678 hat man nachweislich erstmals den Osterhasen in Verbindung mit den Eiern erwähnt. Seitdem hat sich dieses Bild immer weiter verbreitet. Erst seit dem 20. Jahrhundert ist der Osterhase richtig beliebt geworden und versteckt bis heute die bunten Eier. 

In einigen Gebieten Deutschlands und Europas wurde lange Zeit auch von dem Ostervogel gesprochen. In der Schweiz zum Beispiel brachte der Kuckuck die Ostereier, in Thüringen der Storch und in Teilen Norddeutschlands erzählte man sich der Hahn oder der Kranich verstecke die Eier. Aber auch der Osterfuchs galt lange als Verstecker der Ostereier. 

In Australien gelten Hasen als Schädling, daher gibt es dort den sogenannten Osterbilby. Der Bilby ist ein Kaninchennasenbeutler und kommt mit seinen langen Ohren und der hoppelnden und hüpfenden Fortbewegung schon ein bisschen ähnlich.

Allerdings ist er mit seiner langgezogenen und spitzen Nase etwas gewöhnungsbedürftig und lange nicht so knuffig wie Hasen. Einen Vorteil hat er jedoch –  dank seines Beutels ähnlich wie bei einem Känguru kann er die Ostereier perfekt verstauen.

Es gibt eierlegende Hasen!

Richtig gehört! Es gibt tatsächlich Hasen, die Eier legen und dich garantiert nicht auf dem Trockenen sitzen lassen 😉 Hierzu ein kleines Rätsel: 

Diese Hasen werden etwa 40 bis 70 cm groß und bringen bis zu 3 kg auf die Waage. Sie sind im Norden Deutschlands in freier Wildbahn heimisch, ihr Lebensraum ist allerdings bedroht. Sie sind dunkelgrau bis schwarz und haben vereinzelt dunkle Tupfen auf dem Rücken und an der Seite. Sie haben keine langen Ohren und können auf Grund ihres rundlichen und plumpen Körperbaus auch nicht hoppeln.

Die Hasen legen zur Osterzeit ganze 150.000 Eier. Allerdings musst du, um die Eier der Hasen zu finden abtauchen. Es handelt sich um die Seehasen, auch Lumpfisch genannt!

Ok zugegeben – unter einen Osterhasen stellt man sich etwas anderes vor als einen Fisch, aber es gibt sie: eierlegende Hasen.

Hase ist nicht gleich Hase

Auch wenn wir umgangssprachlich die beiden Begriffe des Hasens und des Kaninchens häufig gleich verwenden, gibt es dennoch Unterschiede.

Zum einen differenzieren sich die sogenannten Hasenartigen bzw. Hasentiere in ihrem Aussehen. Hasen sind größer und schlanker wohingegen Kaninchen kleiner sind und einen gedrungneren Körperbau haben.

Zum anderen besteht ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal in der Lebensweise und dem Lebensraum. 

Hasen gibt es nur in freier Wildbahn und es ist verboten, sie als Haustiere zu halten. Die Feldhasen sind sogar unter Artenschutz und vom aussterben bedroht. Sobald wir von dem Haustier sprechen, handelt es sich um Kaninchen. Kaninchen sind im Gegensatz zum Hasen keine Einzelgänger, sondern leben in größeren Gruppen.

Das Geheimnis der Hennen und ihrer Eierfarbe

Wusstest du, dass du bereits an den Ohren der Hennen erkennst, ob das Ei weiß oder braun wird?

    Genauer gesagt sind die sogenannten Ohrscheiben relevant, welche sich unterhalb des Ohrs der Hühner befinden und deutlich sichtbar sind. Hennen mit weißen Hautlappen unter den Ohren legen weiße Eier, Hennen mit roten legen braune Eier. Allerdings gilt dieses Anzeichen nur, wenn es sich auch um reinrassige Hennen handelt. 

    Letztendlich ist es aber egal, welche Farbe das Ei hat, schmecken tut es immer! Aber was ist mit unseren Hunden? Dürfen Hunde Eier essen? Ja klar, aber bitte am besten gekocht. 

    Tierbetreuung zu Ostern 

    Solltest du trotz des Einflusses des Coronavirus über die Osterfeiertage zur Familie fahren oder keine Hundebetreuung oder Katzenbetreuung haben, dann findest du bei Tibeo liebevolle Tiersitter. Genauso kannst du aber auch für Betroffene oder Risikogruppen als Tiersitter anbieten und Coronahilfe in Form von Gassi gehen oder anderen Betreuungsarten leisten. Hier findest du alle wichtigen Infos für Tierhalter und Tiersitter zu Zeiten des Coronavirus!

    Auf dem Foto zu sehen ist der Tibeoosterhase 2020

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