Hundefutter selbst kochen – Das perfekte Festtagsessen

von Dez 20, 2019Ernährung

Bei uns Menschen wird an den Weihnachtsfeiertagen ordentlich aufgetischt. Stundenlang stehen wir in der Küche und bereiten das Festtagsmahl vor. Unseren Hund werden wir dabei selten los. Er beobachtet jeden Schritt mit erwartungsvollen Blicken. 

Doch warum machen wir unserem Vierbeiner an Weihnachten nicht auch eine Freude und kochen ihm etwas leckeres? Wir zeigen dir, wie du deinem Hund ganz einfach ein gesundes Festtagsessen zubereitest und was du dabei beachten solltest.

Darauf musst du beim Selbstkochen des Hundefutters achten

Wie beim Menschen auch, besteht eine Hundemahlzeit aus Fleisch oder Fisch und einer Sättigungsbeilage. Während bei uns tendenziell die Beilagen auf dem Teller überwiegen, sollten Hunde mindestens 70 – 80 % Fleisch bekommen. Das heißt allerdings nicht, dass du deinen Hund auch hin und wieder eine vegetarische oder vegane Mahlzeit servieren kannst. 

Was du aber auf jeden Fall kennen musst, sind gefährliche und giftige Lebensmittel für Hunde. Denn einige für Menschen genießbare Lebensmittel sind für Hunde tabu. Dazu zählen unter anderem Zwiebeln, Knoblauch und Kakao. Rohes Schweinefleisch sollte sowohl von Menschen als auch von Hunden niemals gegessen werden. Die 10 giftigsten Lebensmittel für Hunde findest du hier.

Weihnachts-Rezept für deinen Hund

Bei www.herrchenkocht.de findest du viele kreative und abwechslungsreiche Rezepte für deinen Hund zum selbst kochen. Besonders passend für Weihnachten finden wir das Rezept für Ente mit Rotkohl und Kartoffelpüree!

Je nach Gewicht und Größe des Hundes brauchst du folgende Zutaten:

  • Entenbrust
  • mehligkochende Kartoffeln
  • Naturjoghurt
  • Apfel
  • Kräuter
  • Barföl
  • Rotkohl

So einfach geht´s: 

Schäle und koche die Kartoffeln. Während die Kartoffeln einige Minuten im Wasser köcheln, kannst du den Rotkohl und den Apfel waschen und in kleine Stücke schneiden. Diese werden nun mit etwas Wasser im Topf bei niedriger Temperatur für etwa 30 Minuten auf den Herd gestellt. Anschließend verarbeitest du die fertigen Kartoffeln mit etwas Joghurt zu einem Kartoffelpüree. Schneide das rohe Entenfleisch in mundgerechte Stücke. 

Damit alle Nährstoffe gut aufgenommen werden können, verteile etwas Öl über der Mahlzeit. Zum Garnieren kannst du noch ein paar Kräuter verwenden. Achte darauf, dass der Rotkohl und das Püree etwas abkühlen, bevor du es deinem Hund servierst. Guten Appetit!

Dürfen Hunde Essensreste vom Weihnachtsessen fressen?

Doch lohnt sich der zusätzliche Aufwand überhaupt, nachdem an Weihnachten sowieso meist etwas vom Essen übrig bleibt? Können wir Hunden nicht einfach die Reste von unseren Leckereien füttern? Generell spricht nichts dagegen, Hunden Reste zu geben. Hunde sind Allesfresser und können prinzipiell vieles fressen, was bei uns auch auf den Tisch kommt. Allerdings musst du dabei einiges beachten.

Über ein Drittel der Deutschen essen an Weihnachten Kartoffelsalat mit Würstchen. 27 % bevorzugen Geflügel wie Gans oder Ente. Platz 3 belegt das Raclette. Häufig ist unser Essen viel zu stark gesalzen und gewürzt. Hunde sollten auf keinen Fall stark gewürzte, gesalzene und schon gar nicht scharfe Lebensmittel bekommen. Zudem verwenden wir oft Zwiebeln und Knoblauch zum Verfeinern unserer Gerichte. Die darin enthaltenen Sulfide sind giftig für Hunde und sollten nicht verfüttert werden.

 

Zutaten vor der Zubereitung für den Hund übriglassen

Lege für deinen Vierbeiner also am besten schon vor der Zubereitung des Festtagsessens ein paar Zutaten zur Seite, welche du dann individuell weiterverarbeiten kannst. Fertiger Kartoffelsalat sollte (je nach Rezept) nicht an Hunde verfüttert werden. Wenn du aber ein paar gekochte Kartoffeln übrig lässt, kannst du diese deinem Vierbeiner problemlos geben. 

Genauso bei Geflügel: Kocht man zum Beispiel einen Enten- oder Gänsebraten, so ist dieser zu stark gewürzt und gesalzen und kann nur bedingt an Hunde weiter verfüttert werden. Separierst du hingegen vorher eine Entenkeule, kannst du diese sogar ungekocht mit Knochen dem Hund servieren. Denn nur gekochte Knochen von Geflügel splittern, da sie ihre Struktur verändern!

Da beim Raclette alle Zutaten sowieso individuell zusammengestellt, gewürzt und gebraten werden, ist es hier am einfachsten Reste an den Hund zu füttern. Die Fellnasen können eigentlich jede Fischart und jedes Fleisch essen. Vorsicht ist bei Schweinefleisch geboten. Dieses sollte wenn überhaupt nur im vollständig durchgegarten Zustand verfüttert werden. Auch Käsereste können Hunde in Maßen fressen. Achte aber darauf, dass der Käse laktosefrei ist. Viele Hunde sind von Natur aus laktoseintolerant.

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