12 verblüffende Fakten über Hunde, die du noch nicht wusstest

von Nov 9, 2019Sonstiges

Es gibt rund 500 Millionen Hunde auf der Welt, davon leben ca. 10 Millionen Hunde in deutschen Haushalten. Im Europavergleich liegt Deutschland damit aber lange nicht an der Spitze. Im Verhältnis zu den Einwohnern leben die meisten Hunde in Litauen. Dort kommt fast auf jeden 4. Einwohner ein Hund! Doch macht diese beliebten Vierbeiner so besonders? Wir verraten dir 12 verblüffende Fakten über Hunde, die du garantiert noch nicht wusstest.

1. Fakt: Hunde verrichten ihr Geschäft in die Nord-Süd-Richtung

Hunde verrichten ihr Geschäft vorzugsweise in Nord-Süd-Richtung. Wissenschaftler haben dies mittels 7000 Beobachtungen festgestellt. Damit wurde bewiesen, dass sich das Magnetfeld der Erde auch auf Hunde auswirkt.

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Hund Blase oder Darm entleert. Wichtig ist nur, dass er während des Geschäftes nicht angeleint ist. Auch bei grasenden Kühen, landenden Wasservögeln und jagenden Füchsen wurden ähnliche Eigenschaften beobachtet.

2. Fakt: Nasenabdruck von Hunden ist einzigartig

Die Nasenabdrücke von Hunden sind einzigartig! Wie wir Menschen mit Fingerabdrücken identifiziert werden können, kann man Hunde eindeutig mittels deren Nasenabdrücke auseinanderhalten. Die Pfotenabdrücke hingegen hinterlassen keinerlei eindeutige Indizien bei Hunden. 

Es gibt sogar spezielle Nasenabdruck-Sets für Hunde, woraus Hundebesitzer den Abdruck festhalten können. Dieser kann anschließend zu einem Anhänger verarbeitet werden und ist ein schönes Andenken an den Hund. 

Apropos: auch Katzen können mit Hilfe derer Nasenabdrücke eindeutig identifiziert werden!

3. Fakt: Die intelligentesten Hunde sind Border Collies

Hunde zählen zu den klügsten Tieren auf der Welt und sind auf dem Stand eines zweieinhalbjährigen Kindes. Unter den Rassen gibt es jedoch große Unterschiede. Border Collies gelten als besonders schlau und gehören zu den Superhunden. Sie sind die intelligenteste Hunderasse der Welt, dicht gefolgt von Pudeln und Deutschen Schäferhunden. 

Der wohl bekannteste Border Collie “Rico” hat das bei “Wetten, dass” 1999 gezeigt, indem er 77 Gegenstände zuordnen konnte. In anderen Fernsehsendungen konnte er bis zu 250 Gegenstände voneinander unterscheiden. Durchschnittliche Hunde verstehen nur etwa 165 Wörter und Signale.

4. Fakt: Es gibt Hunde, die nicht bellen können

Es gibt tatsächlich Hunde, die nicht bellen können! Die Hunderasse Basenji ist die einzige Hunderasse der Welt, die nicht bellen kann. Stattdessen geben diese Hunde Laute von sich, die stark an jodeln erinnern. 

Doch die Basenjis unterscheiden sich in einer weiteren Tatsache von anderen Hunderassen. Sie werden nur einmal im Jahr läufig. Die noch etwas unbekannte und alte Hunderasse stammt vermutlich aus Ägypten. Die urtümlichen Hunde können unabhänigig vom Menschen leben, wurden aber im Laufe der letzten Jahrzehnten zum Haushund gezüchtet.

5. Fakt: Straßenhunde können U-Bahn fahren

Dass Hunde intelligent sind, wussten wir bereits. Doch in Moskau gibt es Straßenhunde, die sogar eigenständig U-Bahn fahren. Sie haben gelernt, wie sie mit der U-Bahn schneller zu Gegenden mit mehr Futter gelangen. So können sie ein größeres Territorium nach Futter absuchen. 

Viele von ihnen fahren tagtäglich mit der U-Bahn in Stadtviertel und merken sich genau, in welchen Vierteln die Wahrscheinlichkeit hoch ist, Futter zu bekommen. Ein beliebter Ort ist zum Beispiel die Innenstadt. 

6. Fakt: Hunde können Krebs riechen

Eine Hundenase besitzt 200 bis 300 Millionen Riechzellen. Der Geruchssinn eines Hundes ist 10.000 mal stärker als der eines Menschens. Hunde werden daher auch in der Medizin eingesetzt. Sie können am Kot oder Atem eines Patienten sogar erschnüffeln, ob er an Krebs erkrankt ist. Spezielle Diabetikerhunde riechen auch, wenn der Insulingehalt im Körper eines Menschens sinkt und zeigen dies frühzeitig durch Winseln oder Bellen an. Auch Epilepsieanfälle können von speziell geschulten Hunden erkannt werden. 

Neben der Medizin finden Hunde durch ihre exzellenten Spürnasen auch in vielen anderen Bereichen unseres Lebens Einsatz. So spüren sie Täter von Verbrechen auf, retten verschüttete Menschen, erschnüffeln Drogen und Sprengstoff und dienen als Blindenbegleithunde.

7. Fakt: Hunde sehen weniger bunt

Hunde sehen weniger bunt als Menschen. Grün können Hunde gar nicht wahrnehmen, purpur sieht aus wie grau und rot sieht aus wie gelb. Grund dafür ist, dass Hunde nur zwei verschiedene Zapfenarten im Auge besitzen. Die Farbwahrnehmung ähnelt einer Person, die eine Rot-Grün-Blindheit hat.

Dank ihres Jagdtriebs können Hunde dafür in der Dämmerung klarer sehen, da ihre Netzhaut das einfallende Licht verstärkt. Dies sorgt für die typischen leuchtenden Augen, welche bei allen nachtaktiven Tieren erkennbar sind.

Auch das Sichtfeld der Hunde ist im Vergleich zum Menschen besser ausgeprägt. Hunde können durch ihre weiter auseinander stehenden Augen bis zu 240° sehen und somit Beute leichter erfassen.

8. Fakt: Das Streicheln von Hunden senkt den Blutdruck

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass sich das Streicheln eines Hundes – insbesondere eines Welpen – positiv auf die eigene Gesundheit auswirken kann. Es kann helfen, den Blutdruck und den Plus zu senken. Es gibt deswegen immer mehr Arbeitgeber, bei denen es nicht nur erlaubt ist, sondern sogar auch ausdrücklich gewünscht ist, seinen Hund mit auf die Arbeit zu nehmen.

Aber nicht nur das Streicheln des Hundes hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit von Hundehaltern. Auch durch die regelmäßigen Gassi Gänge wird das Immunsystem und das Herz-Kreislauf-System gestärkt.

9. Fakt: Bei Hunden gibt es Links- & Rechtshänder

Auch bei Hunden gibt es Links- und Rechtshänder! Im Gegensatz zu Menschen sind bei Hunden die Anteile zwischen Links- und Rechtshändern aber mit jeweils ein Drittel ausgewogen. Ein weiteres Drittel bevorzugt keine Pfote. Linkspfoter sollen kreativ sein und ihre Hundebesitzer immer wieder überraschen. Rechtspfoter dagegen sind statistisch besser als Assistenzhund geeignet. 

Doch wie erkennst du, ob dein Hund Links- oder Rechtspfoter ist? Ganz einfach: sitzen die Hunde und gehen los, zeigt die Pfote, mit der sie den ersten Schritt machen an, ob es sich um einen Links- oder Rechtspfoter handelt.

10. Fakt: Hunde hören bis zu 50.000 Hz

Nicht nur der Geruchssinn ist bei Hunden überdurchschnittlich ausgeprägt. Auch das Gehör ist bei Hunden besser. Sie hören Frequenzen von bis zu 50.000 Hz. Im Vergleich zum Menschen ist das mehr als doppelt so hoch!

Zudem können Hunde selektiv hören und deshalb zum Beispiel bei lauter Musik gut schlafen oder das Öffnen des Kühlschranks gut hören. Die blenden dazu einfach die Hintergrundgeräusche aus. Ihre Ohrmuscheln können sie unabhängig voneinander bewegen und so die Geräuschquellen besser orten.

11. Fakt: Hunde können sich bildlich vorstellen, was sie riechen

Der Riechsinn von Hunden ist einfach faszinierend. Vergleichbar mit Menschen, die sich bei dem Duft eines Kuchens direkt vorstellen, wie er aussieht, können sich Hunde auch bildlich vorstellen, was sie riechen. 

Sie können ganze 300 mal pro Minute stoßweise atmen, wodurch die ständig mit neuen Duftmolekülen versorgt werden. Durch ihre stets feuchte Nase werden die Partikel noch besser wahrgenommen. Außerdem können Hunde sogar räumlich riechen, da ihre feine Nase links von rechts unterscheiden kann.

12. Fakt: Dalmatiner werden ohne Punkte geboren

Charakteristisch für Dalmatiner sind ihre vielen schwarzen oder auch braunen Punkte. Doch wusstest du, dass diese erst nach den ersten 10 bis 14 Tagen entstehen? Meistens kommen die Welpen der beliebten Hunderasse nämlich komplett weiß zur Welt. Manchmal kommen sogar Monate nach der Geburt noch neue kleinere Flecken hinzu. Normalerweise ist die typische Bepunktung allerdings nach wenigen Wochen abgeschlossen und die Tupfen bleiben ein Leben lang unverändert.

Die Tupfen sind im Idealfall gleichmäßig über den ganzen Hundekörper verteilt. Wenn die Punkte klar angrenzbar sind, ist dies ein Zeichen seiner Reinrassigkeit.